Filmprojekt 'Plastik frei' - eine provokative Forderung

Schon etwas älter, aber dennoch sehenswert: Die Klasse 8b setzte sich im Filmprojekt „Plastik frei“ am Ende des Schuljahres 2017/18  mit einem brisanten Umweltthema unserer Zeit auseinander.

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Im Fach Deutsch wurde im Rahmen der Erörterung ein Bewusstsein für die Problematik der ungebremsten Plastikflut  geschaffen. Was nun nicht nur die Politik und Industrie, sondern gerade jeder Einzelne konkret dagegen machen kann, wurde anschließend innerhalb der Klasse diskutiert und -  in einem Filmprojekt umgesetzt.

Begleitet von zwei Mitarbeiterinnen des Bayrischen Fernsehens machte die Klasse sich daran, dem Thema der Verantwortung jedes Einzelnen außerschulisch nachzugehen.

Als sehr kompetente Gesprächspartner konnten die Gründerin der Initiative „plastikfreies Augsburg“, eine „Plastikfasterin“ und die engagierte Geschäftsfrau eines „Unverpacktladens“ gewonnen werden. Interviews in der Fußgängerzone rundeten die Recherche der Klasse ab.

Durch diesen Weg der Themenerschließung bekamen die Schüler*innen zugleich Einblick in die Arbeit der Medien und bei einigen wurde der Wunsch geweckt, hier einmal berufsmäßig Fuß zu fassen.

Ganz klar: Plastikkonsum stark einschränken ist alles andere als einfach, aber machbar.

 „Fangt erst einmal da an, wo es einen nicht zu sehr drückt.

Versucht „step by step“ Plastik zu ersetzen.

Man lebt dadurch ein Stück bewusster.“

Diesen Rat gab die Plastikfasterin Susanne Brückner der Klasse mit auf den Weg.

 

Eva Maria Miller